Sendung 11 / 25. April – Tschüss Winter & Tschüss Ostfriesland

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Tschüss Winter, tschüss ihr grauen Tage, tschüss schlechtes Wetter und schlechte Laune, good bye.

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Erstmal die Fenster aufreißen, die Frühlingsluft reinlassen und tief durchatmen.

Hallo liebe Radiofreunde und Fans von Bäm Bäm Beo, dem verrückten Vogel aus dem Regenwald. Diese Sendung wird vorerst die letzte Sendung sein, denn ich will meine Freunde und meine Familie besuchen und fliege zurück in den Regenwald. Und deshalb sage ich, auf wiedersehen liebe Zuhörer und bis bald du schönes Ostfriesland.

Die Tulpe ist ein Frühlingsbote und fast in jedem Garten zu finden!

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Der Frühliing ist da! Für viele ist es die schönste Jahreszeit überhaupt. Frühlingsgefühle liegen in der Luft.

Nach dem kalten und dunklen Winter sehnen sich fast alle nach den ersten warmen Sonnenstrahlen. Die Tage wieder länger und die Nächte kürzer, die Natur erwacht und es beginnt um uns herum zu blühen. Das kann in un uns Lebewesen einen wahren Energieschub auslösen. Das Wohlbefinden und die Stimmung steigt zu dieser Jahreszeit – und so mancher erlebt einen wahren Gefühlsrauch verbunden mit Tatendrang und Aufbruchstimmung. Frühlingsgefühle liegen in der Luft.
Astronomisch beginnt der Frühling mit der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche am 20. März und endet mit der Sommersonnenwende gegenwärtig immer am 21. Juni.
Mit dem Frühling steigt die Zahl der Sonnenstunden und mit den warmen Sonnenstrahlen steigen auch die Temperaturen an.

Die Zugvögel, die die kalte Jahreszeit in wärmeren Ländern verbracht haben, kehren im Frühling allmählich wieder zu uns zurück. Zeitgleich erwachen viele Tiere aus dem Winterschlaf, der Winterruhe oder -starre, wie zum Beispiel der Igel und das Eichhörnchen. Im Frühling fangen auch die Pflanzen wieder an zu wachsen und zu blühen, immer mehr Bäume bekommen neue Blätter und alles erstrahlt bald in einem schönen Grün. Der Wonnemonat Mai ist die Hauptblütezeit vieler Blumen und Pflanzen und die Natur erscheint in einer prächtigen bunten Farben-. und Blütenpracht.

Wenn der Löwenzahn erstmal blüht, ist der Frühling nicht mehr aufzuhalten...und ich auch nicht!

Leckeren Löwenzahnhonig – einfach selber machen!

Das Besondere an Löwenzahnhonig ist, dass es sich eigentlich gar nicht um „echten“ Honig handelt. Stattdessen ist es eine Mischung aus Zucker und Löwenzahnaroma in Sirupform. Ich verrate dir, wie du den  „Honig“ selber machst.

Im Unterschied zu Bienenhonig enthält Löwenzahnhonig keine tierischen Bestandteile und ist deshalb also vegan. Er schmeckt jedoch ähnlich wie echter Bienenhonig. Probier`s mal aus!

Die Blütezeit des Löwenzahns ist im April und Mai. Löwenzahnblüten zu sammeln, ist mit etwas Aufwand verbunden. Es lohnt sich aber. Darauf solltest du beim Sammeln achten:

  • den Löwenzahn an Orten mit wenig oder am besten keinem Verkehr sammelst
  • das du die jungen, saftigen Blüten nimmst

Rezept für Löwenzahnhonig:

Zunächst benötigst du genug Löwenzahnblüten – je nachdem, wie viel „Honig“ du herstellen möchtest. Für den Anfang dürften 200 Gramm ein guter Richtwert sein. 

Außerdem benötigst du:

  • 1 l Wasser
  • 1 kg Zucker
  • 1 halbe Bio-Zitrone

Gehe folgendermaßen vor:

  1. Gib die Blüten in einen Topf und gieße das Wasser darüber.
  2. Decke den Topf mit einem Deckel ab und lass das Gemisch etwa zwei Stunden ziehen.
  3. Bringe das Gemisch kurz zum Kochen und lasse es dann wieder abkühlen.
  4. Lasse das Wasser und die Löwenzahnblüten über Nacht ziehen und gieße die Blüten mit einem Sieb ab.
  5. Gib den Zucker und etwas geriebene Schale der Zitrone dazu.
  6. Bringe die Mischung zum Köcheln.
  7. Um zu testen, ob die Mischung die richtige Konsistenz hat, kannst du eine kleine Menge auf einen Teller geben und auskühlen lassen. Wenn die Konsistenz ähnlich der von „normalem“ Honig ist, dann hat der Löwenzahnhonig lang genug geköchelt.
  8. Sollte er noch nicht fest genug sein, so lass das Gemisch noch ein wenig weiterköcheln und teste die Konsistenz in regelmäßigen Abständen.

Viele Begriffe rund um den Frühling, wie Frühlingsanfang, Frühlingserwachen, Frühlingsboten, Frühlingsduft, Frühlingsblumen, Frühjahrsputz oder Frühlingsgefühle, zeigen die große Bedeutung, die diese Jahreszeit für den Menschen hat.

Hier kommt die ultimative To Do Liste für den Frühling!

  • die ersten Blumen direkt vor der Haustür oder im Garten bewundern
  • eine Fahrradtour mit deinem besten Freund oder Freundin machen
  • die Fenster aufreißen und einen Frühjahrsputz machen
  • die Wintersachen gegen die luftigen Sommersachen tauschen
  • den Garten oder Balkon neu bepflanzen
  • eine leckere Waldmeisterbowle trinken
  • die Frühlingssonne genießen, wo immer man gerade unterwegs ist
  • im T-Shirt rumlaufen
  • die Knospen an den Bäumen wahrnehmen
  • gesunden Spargel essen
  • das Fahrrad fit machen und auch mal wieder putzen
  • (innere) Uhr auf Sommerzeit stellen
  • köstliche Erdbeeren essen in vielen Variationen
  • einen Strauss Blumen auf einer Wiese pflücken
  • eine neue Sonnenbrille kaufen
  • Inlineskaten
  • einfach mal einen Tag blau machen
  • auf einer Parkbank sitzen und die Zeit verstreichen lassen
  • fröhlich pfeifend herum schlendern
  • schon mal eine Sonnencreme besorgen
  • die aufblühende Natur bestaunen
  • auf einer grünen Wiese liegen und ein tolles Buch lesen
  • eine Spritztour ins Grüne machen
  • das erste Eis des Jahres essen
  • Pfeil- und Bogenschiessen
  • Federball spielen
  • viele tolle Fotos machen
  • Picknicken
  • einen Drachen steigen lassen
  • sich morgens vom Vogelgezwitscher wecken lassen
  • bei offenem Fenster schlafen
  • den Duft des Frühlings und der Natur wahrnehmen
  • Wäsche draußen trocknen
  • Blumen umtopfen
  • Angrillen mit der Familie
  • frisches knackiges Gemüse essen
  • am Strand spazieren gehen
  • auf dem Wochenmarkt einkaufen
  • Tischtennisplatte nach draußen stellen
  • auf dem Balkon frühstücken
  • mit deinem Hund ausgedehnte Streifzüge in die Natur machen
  • Rhabarberkuchen backen

Dir fällt bestimmt noch viel mehr ein…

Der Wald ist im Frühling ein magischer Ort und viele Menschen zieht es jetzt dort hin.

Ein Waldspaziergang an einem sonnigen Frühlingstag macht glücklich!

Die Leberblümchen blühen bei uns als erste. Die Sonnenstrahlen leuchten zwischen den noch weitgehend kahlen Laubbäumen. Und über allem leuchtend blauer Himmel– da geht mir so richtig das Herz auf. Es ist wunderschön und ein Spaziergang an einem sonnigen Frühlingstag im Wald macht einfach glücklich. Die Bewegung in der Natur tut Körper und Seele gut. Man kommt zur Ruhe — nichts stört. Da kann selbst ein leichter Regen die Stimmung nicht trüben.

Es lohnt sich beim Frühjahrsspaziergang im Wald auf ein paar Dinge zu achten:

  1. Was brummt denn da? Steigen die Temperaturen, gehören Hummeln zu den ersten Luftakrobaten an Waldrändern und Lichtungen. Den Winter haben sie im Boden in bis zu 30 Zentimetern Tiefe verbracht. Auch (Wild-)Bienen suchen jetzt an Weiden und Haselsträuchern Pollen.
  2. Wenn sich im Wald ein blauer Teppich ausbreitet, verdanken wir das den Leberblümchen. Sie verzaubern die Wälder seit Millionen Jahren – sie sind acht Mal älter als die Menschheit.
  3. Viele Wildkräuter kann man essen, darunter Bärlauch, Brennnessel, Löwenzahn und Wiesenschaumkraut. Für die eigene Mahlzeit darf man sie (mit wenigen Ausnahmen) auch pflücken. Aber Vorsicht: Hier sind wegen der Verwechslungs- und Vergiftungsgefahr gute Kenntnisse erforderlich.
  4. Überall im Wald keimen jetzt Samen auf – oftmals weit entfernt von den Bäumen, von denen sie im Herbst gefallen sind. Seine natürliche Verjüngung verdankt der Wald unter anderem dem Eichhörnchen und anderen Vorratssammlern, die nicht alle Winterreserven wiedergefunden haben.
  5. Als erster Laubbaum zeigt hierzulande die Birke ihr Frühlingskleid. Sie ist auch bei der Wiederbewaldung von Brachflächen die erste und bereitet anderen Baumarten den Weg.
  6. Bis zu einer Million weiße Blüten könnte man, wenn man die Muße hätte, an Vogelkirschen im Wald zählen. Sie ziehen viele Insekten an, darunter die Maikäfer.
  7. Die Lärche ist nun wieder „komplett“ – als einziger heimischer Nadelbaum hatte sie im Winter ihre Nadeln abgeworfen.
  8. Wenn’s im Frühlingswald fiept, flitzen Mäuse durchs Unterholz. Oder doch nicht? Waldspitzmäuse sind gar keine echten Mäuse. Wie Maulwurf und Igel gehören sie zur Ordnung der Insektenfresser.
  9. Meist unauffällig bauen mehr als 100 Brutvogelarten ihre Nester und Höhlen in den Bäumen. Manche aber machen dabei zumindest akustisch auf sich aufmerksam, allen voran Bunt- und Schwarzspecht. Sie lieben abgestorbene Bäume, die von Käfern und Maden besiedelt werden.
  10. Manche Insekten allerdings stellen sowohl den Wald als auch die Spaziergänger vor Probleme. Eine besondere Gefahr geht mancherorts von Eichen- und Kiefernprozessionsspinnern aus. Eine einzige gefräßige Raupe besitzt bis zu 600.000 Gifthaare mit Widerhaken, die sie „abfeuern“ kann. Von Gespinstnestern daher lieber fernbleiben!
  11. In einem nachhaltig bewirtschafteten Wald gehören sie zum Erscheinungsbild: die Holzpolter. Klettern ist darauf untersagt. Stattdessen lassen sich in ihrem Schutze Erdkröten, Grasfrösche oder Blindschleichen beobachten

Bärlauch findet man auch unter anderem Namen: Bärenkraut, Bärenlauch, Hexenknofel, Hexenzwiebell, Rams, Ramschel, Ränsel, Teufelsknoblauch, Waldherre, Waldknoblauch, Waldlauch, Wilder Knoblauch, Wurmlauch, Zigeunerzwiebel, Hexenzwiebel

Bärlauch gehört zu den kräftigen Bärenpflanzen. Der Bär war bei unseren Vorfahren ein Seelentier, ähnlich den Krafttieren bei den Indianern. Diese Seelentiere verkörperten sich in bestimmten Pflanzen und übertrugen so ihre Kraft auf diese. Bärlauch ist eine solche Frühlingspflanze mit Bärenstärke, daher fressen Bären viel vom Bärlauch, um nach dem langen Winterschlaf wieder zu Kräften zu kommen. Und so schenkt er auch uns seine Kraft, wenn wir ihn im Frühjahr ernten und verzehren.

Bärlauch ist ein altes, wichtiges Heilkraut und genauso ein vielseitiges Nahrungsmittel, welches in den letzten Jahren zu Unrecht durch den Knoblauch verdrängt wurde.

In der Ernährung

Dieses tolle Kraut hat nur eine kurze Saison von Mitte März bis Mitte Mai, in welcher die Blätter geerntet werden. Danach geht Bärlauch in die Blüten und Samenbildung über. Es gibt viele Möglichkeiten, frische Bärlauchblätter zuzubereiten:

  • Als Suppe, pur oder gemeinsam mit anderen Wildkräutern oder in Gemüse- oder Kartoffelsuppe
  • Im Salat, fein geschnitten zu Gemüse-, Nudel- oder Blattsalaten
  • Als Gewürz in Kräuterquark, Kräuterbutter und allen Gerichten, zu denen auch Knoblauch passt
  • Wie Spinat, auch gemischt mit Brennesseln und Gierisch
  • Zur Bereitung von köstlichen Pastasaucen

Durch Kochen verliert Bärlauch seinen strengen Geschmack und wird etwas milder. Da Bärlauch beim Trocknen alle seine Kräfte verliert, ist er als Trockengewürz nicht geeignet. Zum Haltbarmachen eignen sich Bärlauchpesto, Ölpasten oder Würzöl.Die Blüten eignen sich zur Beigabe in Salate, Kräuterquark oder als hübsche Dekoration.Noch unreife, grüne Bärlauchsamen können frisch wie grüner Pfeffer verwendet werden. Ausgereifte Samen werden getrocknet und vermahlen, sie würzen ähnlich wie Pfeffer.

Bärlauch-Würzöl

Bärlauch-Würzöl ist eine feine Zutat für Salate und Pastagerichte.

Für das Würzöl werden Bärlauchblätter fein geschnitten, schichtweise in ein Schraubglas gegeben und mit einem hochwertigen Öl übergossen, sodass am Schluss alle Blätter in Öl liegen. Täglich schütteln und bei Zimmertemperatur an einem eher dunklen Ort 20 Tage reifen lassen. Anschließend abseihen und im Kühlschrank aufbewahren.

Erkennung und wichtige Semmeltipps für den Bärlauch

Bärlauch ist in humusreichen, lichten und feuchten Laubwäldern zu finden. Dort, wo er wächst, breitet er sich rasch aus. Dennoch ist es wichtig, einzelne Pflanzen nicht ganz auszureißen, sondern immer ungefähr zwei Drittel stehen zu lassen, um den Bestand nicht zu gefährden.

  • Die Pflanze wird bis zu 30 cm groß
  • Zuerst erscheinen die dunkelgrünen, glänzenden Blätter
  • Sie sind lanzettlich geformt und wachsen an einem weichen Stiel
  • Die Blüte wächst an einem eigenen Stiel, zuerst ist eine weiße Knospe umhüllt von einem Hüllblatt zu sehen, wenn sie sich öffnet, erscheint eine weiße Blütenkugel mit bis zu 20 Einzelblüten an feinen, grünen Stielen
  • Die grünen Samen sind während der Blütezeit in den einzelnen Blüten zu finden
  • Sie reifen aus, wenn die Blüten verblüht sind und bekommen eine braun-schwarze Farbe
  • Die ganze Pflanze riecht nach Knoblauch

ACHTUNG!!!

Bei Bärlauch besteht die Gefahr ihn mit dem wirklich giftigen Maiglöckchen, der Herbstzeitlosen oder dem Aronstab zu verwechseln. Ein eindeutiges Erkennungsmerkmal ist der Lauchgeruch, welcher bei keiner der drei giftigen Pflanzen vorhanden ist.

Die Blätter der Herbstzeitlose wachsen nicht im Wald, sondern auf Wiesen und sind fest und hart und nicht so weich und zart wie die des Bärlauchs. Die Blätter des Aronstab sind pfeilförmig und beim Maiglöckchen erscheinen meist zwei Blätter aus der Wurzel, die nicht an Stielen sitzen.

Das Wundermittel gegen Vitaminmangel und schlechte Laune kommt in Form eines Wildkräutersalats.

Hmmm, yami yami! Mit dieser Anleitung kannst du dir einen köstlichen, wie vitaminreichen Wildkräutersalat selber pflücken. Ein absolutes Muss für alle Kräuter und Gartenfreunde.

Hier ist es, das super Spezialrezept mit Wildkräutern, das Wundermittel gegen Vitaminmangel und schlechte Laune.

Ob Gänseblümchen, Brennessel, Vogelmiere, Giersch, Sauerampfer, Wiesenschaumkraut, oder die frischen Blätter vom Löwenzahn: Viele Wildkräuter wachsen in eurem Garten, oder vor der Haustür und schmecken nicht nur den Insekten richtig gut. Für Mensch und Tier sind sie ebenfalls ein echtes Superfood, denn in ihnen stecken viele gute Inhaltsstoffe.

Gepflückt wird alles, was jetzt zart und grün ist. Auch auf dem Wochenmarkt kann man manchmal tolle Wildkräuter finden.

Also, ran an die Salatschüssel!

Noch ein kleiner Tipp vom alten Kräutersammler: Die Kräuter könnt ihr natürlich am besten sammeln, wenn ein Erwachsener dabei ist, der sich auskennt, und den ihr fragen könnt, damit sich nicht irgendein giftiges Kraut in den Salat mogelt.

Das Motto lautet aber: Je bunter, desto besser!

Hier kommen die Zutaten:

  • viele verschiedene wilde Kräuter, selbst gesammelt oder gekauft
  • Himmbeeressig
  • Agavendicksaft oder Honig
  • Zitrone
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

und noch ein Schraubglas um das Dressing gut durchzuschütteln

Und so wird`s gemacht:

Alle Kräuter waschen, putzen und trocken schleudern. Dann die Kräuter klein schneiden und in eine Schüssel geben.

In das Schraubglas gebt ihr 100 ml Himmbeeressig, einen Löffel Agavendicksaft oder Honig, den Saft einer halben Zitrone, 50 ml Olivenöl und etwas Salz & Pfeffer.

Das Glas zuschrauben und kräftig schütteln. Fertig ist das köstliche Salatdressing.

Dazu passt knuspriges Baguette! Hmmm, yami, yami!

Endlich geht es wieder raus ins Grüne! Hier stelle ich euch ein paar tolle Bücher vor, die euch im Garten und draußen in der Natur, viele spannende Tips und Informartionen liefern.

1. Bärbel Oftring: „Matsch & Möhren – mit Kindern den Garten entdecken“

Ein wunderbar vielseitiges Gartenbuch für das Gärtnern mit Kindern. Zuerst wird Grundsätzliches zum Thema Boden erklärt. Die unterschiedlichen Arten von Erde, was die Regenwürmer machen und wie man gut für gesunden Boden sorgt.
Dann geht es um die Aussaat die Anzucht von Pflanzen und deren Verwendung. Schmackhafte Rezepte runden das Ganze ab. Natürlich darf ein Kapitel über Vögel und Insekten nicht fehlen. Auch die Bastler kommen nicht zu kurz.

2. Stefano Mancuso: „Die unglaubliche Reise der Pflanzen“

Dies ist kein Ratgeber, sondern eine wunderbare Abhandlung über die Geschichte der Pflanzen und über ihre intelligente Verbreitung. Ein Buch für Pflanzenliebhaber und Kenner. Der Autor ist Professor für Pflanzenkunde und lehrt an der Universität Florenz. Sein Buch: „Die Intelligenz der Pflanzen“ stand monatelang auf der Bestsellerliste. Wir reisen mit Stefano Mancuso in sehr unterhaltsamen Geschichten um die ganze Welt. Ausgestattet ist dieser Band aus dem Klett-Cotta Verlag mit Aquarellen von Grisha Fisher.

3. „Mehr Natur im Garten“

Einfache Projekte mit großer Wirkung für lebendige Vielfalt. machsnachhaltig

Rasen als Monokultur? Buchs als Klimaopfer? Das geht besser und bunter! Dieses Buch zeigt dir den Weg zu mehr ökologisch wertvollem Grün und vielfältigem Leben in jeder Gartenecke. Mit einfachen Projekten, um Wildtiere anzulocken und artenreiche Lebensräume zu gestalten, ohne den bestehenden Garten komplett auf den Kopf zu stellen. Wo geht was? Beete mit heimischen Pflanzen anreichern, mehr Wiese statt Rasen, tote Flächen beleben und Wildnis-Wohnraum schaffen. Wusstest du zum Beispiel, dass aus einem Erdloch mit Hohlräumen, Steinen und Ästen das perfekte Winterquartier für die Erdkröte wird? Und ganz nebenbei wird dein Garten zum Nützlingsparadies.

4. Micheal Holland & Philip Giordano: „Sonnenschein zum Frühstück“

Alles über Pflanzen

Hast du dich schon mal gefragt, woher dein Frühstücksmüsli kommt? Wusstest du, dass deine Schuhsohlen von einer Pflanze stammen? Dieses wunderschön illustrierte Buch gibt den Pflanzen der Welt endlich die Ehre, die ihren gebührt, und zeigt, wie sehr sie unser Leben durchdringen – von der Minze in der Zahnpasta bis zur Baumwolle im T-Shirt.

• Wunderbar gestaltet: Mit einmalig schönen Illustrationen werden wir von unseren grünen Mitbewohnern verzaubert
• Welt der Pflanzen: Lerne alles über Pflanzen, von den Geheimnissen ihres Wachstums bis hin zur Entstehung von Fossilien
• Aktionen: Mit coolen Pflanzenexperimenten zum Selbermachen
• Ein schönes Geschenk: Zu besonderen Anlässen oder auch für zwischendurch, auch für Erwachsene geeignet

4. Regina Bestle-Körfer: „Waldbaden mit Kindern“ – Wald als Wohlfühl- und Bildungsort

Waldbadetage für die Kita! Mit vielfältigen Ideen für alle Jahreszeiten lassen sich die Kinder für den Wald begeistern, entdecken ihn als wohltuenden Ort und können dadurch einen nachhaltigen Bezug zur Natur entwickeln. Im Wald können Kinder ihren Körper besser kennenlernen, Geschicklichkeit üben, sich ausdauernd und mutig erleben. Die Impulse und Ideen im Buch sprechen alle Sinne an: Waldbaden bringt Kinder in Bewegung und zur Ruhe, schafft Freiraum für konzentriertes Spielen und Lernen, ohne Ablenkung.

5. „Wie alles wächst: Der Kreislauf des Lebens“ 

 

6. Sabine Simeoni: „Wildes Naturhandwerk: Werken, Pflanzenwissen und Wildkräuterküche mit Kindern im Jahreskreis“

Im Frühling aus den ersten blühenden Kräutern einen Sirup ansetzen und aus jungem Holz eine Pfeife schnitzen. Ein Feuer nach alter Art entzünden und gemeinsam eine Suppe kochen. Naturseife sieden und mit Schafwolle filzen. Primitive Werkzeuge wie ein Steinmesser oder einen Bogen anfertigen. Für den grünen Medizinschrank am offenen Feuer einen Waldbalsam kochen. Schokobananen aus der Glut und Geschichten am Lagerfeuer runden den Tag ab.
Eine Fülle an praktischen Anleitungen zeigt, wie man mit Kindern im Kreislauf der Jahreszeiten die Natur hautnah und sinnreich erleben kann. Aus Naturmaterialien entstehen mit einfachen Mitteln schöne und nützliche Dinge. Naturerlebnis, Naturverbundenheit und die Erfahrung der natürlichen Lebensrhythmen stärkt, zentriert und trägt zur Entfaltung des kindlichen Potenzials bei. Ein idealer Weg, um die Sehnsucht nach Ursprünglichkeit auszuleben, aus elementaren Werten zu schöpfen und dem eigenen intuitiven Wesenskern Raum zu geben.

7. Emelie Vast: „Schau mal, wie es wächst“

Von hüpfenden, schwimmenden und fliegenden Pflanzen

Dieses detailreich illustrierte und poetisch geschriebene Sachbuch zeigt Kindern, dass die scheinbar so ruhigen Pflanzen in Wirklichkeit sehr abenteuerlustig sind: Die fedrigen Löwenzahnblüten fliegen von Garten zu Garten, die Erdbeere rankt sich am Boden, die Haselnuss lässt sich vergraben und die Kletten halten sich an Mensch und Tier fest … Ob per Zug, auf dem Rücken einer Ameise oder im Bauch eines Vogels, dieses Buch erklärt neugierigen Kindern, wie Pflanzen reisen, um sich zu vermehren, und welche faszinierenden Metamorphosen sie dabei durchlaufen.

8. Annelie Johannson: „Pflanz mal was“

Für alle Kinder und Erwachsenen, die Lust haben, die Natur bei ihrer Arbeit zu beobachten und selbst etwas zu pflanzen!In einfachen Schritten wird gezeigt, wie das geht: Vom Säen bis zur Ernte und dem Einsammeln der Samen fürs nächste Jahr. Denn von Frühjahr bis Winter gibt es beim Pflanzenwachstum viel zu beobachten, zu riechen und zu schmecken. Ob im Garten oder auf der Fensterbank – was man selbst gepflanzt hat, schmeckt besonders lecker!

 

Die Kunstschule miraculum und Bäm Bäm Beo sagen Danke,  dass ihr dabei wart und eure Ohren gespitzt habt. Bis wir uns vielleicht hier mal wiederhören, wünschen wir euch eine schöne Zeit und jede Menge Spaß. Tschüss und immer schön die Nase in den Wind halten!